| Alles was hier durch Cees (Mr.XX/Cannaplant) geäussert wird, kommt aus seinem eigenen Erfahrungsschatz. Falls weitere Fragen zu einem hier angesprochenem Thema bestehen, zögert nicht und mailt uns einfach. Es ist unsere Absicht diese Info für den gewöhnlichen Grower begreiflich zu gestalten. |
| Stellt euch vor, wir alle in Holland gäben unseren Pflanzen nur noch die Hälfte der sonst üblichen Wassermenge. Tja, wir denken, dann würde bedeutend mehr Ertrag geerntet werden !
WIR GEBEN VIEL ZU VIEL WASSER! |
Eine Pflanze in vegetativen Stadium (Wachstumsphase) leitet soviel Wasser wie möglich an die Pflanzenaussenseite weiter, wenn es regnet. Unter anderem deswegen, weil die Pflanze in diesem Stadium keinen nassen Stamm (Stämmchen) mag. Rund um den Stamm verteilt, sitzen im oberen Teil des Mediums die Wurzeln, die Salze und Nitrate abscheiden (siehe die weissen Ränder oben an der Innenseite der Töpfe, am Ende eines Zyklus). Da es der Pflanze nicht gut tut, wenn ihre selbst abgesetzten giftigen Stoffe jedesmal wieder zu den Trinkwurzeln gespült werden, raten wir euch folgendes :
Gebt soviel wie möglich von unten Wasser ! Setzt Untersetzer unter eure Töpfe und nachdem das Medium einmal gründlich gewässert wurde, kann am besten nur noch von unten gewässert werden. Der Geschmack vom Gras wird dadurch auch bedeutend weicher. Für die Hydro-Matten empfehlen wir, sobald die Wurzeln durch die Blöcke und in der Matte gewurzelt haben, den Bewässerungsspike aus dem Block zu ziehen und in der Matte hinter dem Block zu plazieren. |
| Warum eine Bodenpflanze auch durch die Wurzeln CO2 aufnehmen kann, ist eine sehr aktuelle Frage. Misst man in den dunklen Stunden das Medium, wird man CO2 feststellen, das durch die Pflanze abgesetzt wurde, als die Synthese stoppte. Wird nochmals gemessen wenn die Lampe wieder seit einer halben Stunde läuft, also wenn wieder Synthese abläuft, ist das vorher abgesetzte CO2 wieder verschwunden. Gesunde Pflanzen, die gut betreut werden, können zusätzliches CO2, das den Wurzeln zugeführt wird, leicht und schnell in Baustoffe umsetzen. Für die fortgeschrittenen Grower erscheint in Kürze ein Laboratoriumsbericht um diese Behauptung wissenschaftlich zu untermauern. |
Realisiert das 8 von 10 Stimulatoren und Boostern gemacht wurden, um dafür zu sorgen, das ein so wertvolles Medium wie nur eben möglich ist, entstehen kann. Das wird gemacht, damit die Bakterien sich so schnell wie möglich vermehren. Unter anderem deswegen, weil es nun einmal kein gutes Biotop geben kann, ohne die richtigen und die richtige Anzahl Bakterien. Okay, warum dann nicht sofort die beste und preiswerteste Lösung wählen, um ein gutes Biotop sicherzustellen. Sowohl in und auf Matten als auch auf Erde ist ein gutes Biotop ein Muss. Vertieft euch in die Materie der Bakterien während der Zucht und ihr werdet viel Einsicht bekommen, von den Dingen, die mit unserer geliebten Pflanze zusammenhängen. Letztendlich ist es so, das das Wichtigste unter der Erde passiert. Wenn da unten alles in Ordnung ist, dann klappt oben meistens auch alles gut. |
| Schnell abblühende Pflanzen ! Probiert soviel wie möglich den Sommer mit seinem Wetterbild zu nutzen. Wenn ihr eure Stecklinge im Spätsommer in Töpfe mit Erde pflanzt (oder sogar auf Steinwollblöcken in Perlite), und sie dann draussen stehen lasst bis sie beinahe blühen, habt ihr viel Zeit gewonnen. Das Schönste daran ist, das ihr auf diese Weise starke, kompakte Pflanzen mit dicken Stämmen bekommt. Die Pflanzen sind dann oftmals viel dunkelgrüner als es Stecklinge unter Lampen werden. Ihr könnt das Ganze zwar nur einmal pro Jahr machen, aber es lohnt sich ! Setzt einfach schöne Stecklinge nach draussen, wenn die Tage kürzer werden. Irgendwann im September seht ihr dann, das die Pflanzen in die Blüte übergehen. Lasst sie noch etwas draussen stehen, sie werden gut weiterblühen wenn sie danach unter eine Lampe gestellt werden.
Wenn sie deutlich in die Blüte übergegangen sind, müssen sie unter eine Lampe gestellt werden. Auf diese Weise ist man mindestens eine Woche früher fertig und das sogar bei einem höheren Ertrag. Solche Pflanzen werden auch im unteren Teil grössere Blüten ausbilden, egal ob Indica's oder Sativa's ! Gebraucht die kleinen leichten "Wegwerftöpfchen" um sie grosszuziehen, dann könnt ihr später beim Umpflanzen in grössere Behälter einfach den Boden herausschneiden. Setzt sie dann einfach mit Töpfchen in die Erde und sie werden ohne Verzögerung weiter wachsen, ohne das die Wurzeln gestresst oder beschädigt wurden. Ihr müsst aber auf Spinnmilben achten (schaut unter die Blätter), wenn die Pflanzen ins Haus gebracht werden. Pflanzen die vorher unter guter Sonneneinstrahlung standen, werden das Licht der Lampe besser aufnehmen und in mehr Ertrag umsetzen. Eine bessere und schnellere Photosynthese also, das ist meine Schlussfolgerung. Try it out ! |
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| Lasst euch NIE von Leuten entmutigen, die "immer" 1 Gramm pro Watt ernten ! Diese Leute gibt es, keine Frage. Aber immer noch so wenig, das 1 Gramm pro Watt momentan noch kein ehrlicher Gradmesser ist. Wenn ihr 300 Gramm (trocken) pro 400 Watt Lampe erntet, dann dürft ihr euch zurecht auf die Schulter klopfen. Es geht immer besser......natürlich ! Aber lasst uns aufhören uns gegenseitig verrückt zu machen. Bis jetzt sind es hauptsächlich die "Erwerbsgrower", die zu solchen Resultaten kommen. Sie suchen aber auch regelrecht nach "Erwerbspflanzen" (mehr Quantität als Qualität). Richtig gutes Gras ziehen (das geht in meinen Augen eigentlich nur biologisch), ist auch überhaupt nicht so einfach wie Viele denken. Vergesst nie, das wir eine solide Basis haben (zumindest in Holland), um anzubauen. Aber vergesst auch nicht, das unsere Cannabis-Anbaukultur noch immer in den Kinderschuhen steckt. Vor ca. 20 Jahren gab es nicht mal eine gute Lampe zu kaufen ! Selbst denken und selbst entwickeln, da liegt die Kraft ! Die Basis steht ! Good luck ! |